Chuck’s Vision für die Gesellschaft

Auf dem Weg zu Hollywoods nächstem großen Produzenten/Regisseur passierte  Charles M. (Chuck) Tanner etwas Bemerkenswertes. Er gründete eine lokale Theatergruppe um sein Handwerk zu verfeinern. Da er für das US Außenministerium nach dem zweiten Weltkrieg Filme in Fernost gemacht hatte, erkannte Chuck schnell das Potential von Theateraufführungen als Kommunikationsmittel. Zu diesem Zweck begann er Stücke zu schreiben, um die thematischen Bedürfnisse von Sozial- und Bildungseinrichtungen, Militärischen- und Justizvollzugseinrichtungen der 1960er Jahre zu bedienen. Damals waren solche Themen oft Rassismus, Vorurteil, Drogenmissbrauch  und Umweltschutz.

Mit der Zeit änderten sich auch die Themen die Chuck Tanner ansprach. Gleichberechtigung, Sexismus und sexuelle Belästigung.  Drogenmissbrauch. Mobbing.  Persönlichkeitsbildung. Heutige Entwicklungen schließen auch Themen wie  Internetethik ein.

1963 gründete er die Covenant Players als Medium, um diese Stücke zu den Institutionen und Menschen zu bringen, die sie brauchten. Er konzipierte die reisenden Theatergruppen so, dass sie Hand in Hand mit den betreuten Organisationen maßgeschneiderte Programme für deren Bedürfnisse erarbeiten. Auch 50 Jahre später bringen Stücke und Darsteller diese anspruchsvollen und provokativen Theateraufführungen in mehr als einem Dutzend Sprachen in die ganze Welt.